PHYSIOTHERAPIE HEIER

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Befund

Therapie

Rehabilitation

Prävention

Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind immer ein Warnsignal. Deshalb muss unser Team zunächst herausfinden, weshalb und worüber sich der Körper beschwert. Effektive Ursachenforschung ist eine unserer besonderen Stärken – wir hören Ihnen und Ihrem Körper genau zu.

 

Nutzen Sie unsere langjährige Berufserfahrung und unsere umfangreichen Fortbildungen um Ihrem Problem auf den Grund zu gehen.

Schmerzen sind immer ein Warnsignal. Deshalb muss unser Team zunächst herausfinden, weshalb und worüber sich der Körper beschwert. Effektive Ursachenforschung ist eine unserer besonderen Stärken – wir hören Ihnen und Ihrem Körper genau zu. Wenn wir wissen, wo das Problem liegt, leiten wir eine zielgerichtete und damit wirkungsvolle Therapie ein. Mit Freundlichkeit und Engagement behandeln wir Sie.

Unabhängig davon, ob es Ihr Ziel ist, so schnell wie möglich in den Arbeitsprozess zurück zu kehren, ob Sie nach einer Verletzung ihre volle sportliche Leistungsfähigkeit anstreben oder nach einer Krankheit den Belastungen des Alltags gewachsen sein möchten.

 

Wir analysieren den Bedarf

planen mit Ihnen Ihr individuelles Training, optimieren ihren Bewegungsablauf und führen Sie zu Ihren Zielen.

 

Neben ausgewogener Ernährung und erholsamem Schlaf führt richtige Bewegung zu nachhaltiger Gesundheit. Aber welche Bewegung ist die richtige? Hier kommt unsere Kompetenz als erfahrene Therapeuten ins Spiel. Wir zeigen Ihnen ganz individuell, welche Art der Bewegung für Sie sinnvoll ist und Ihren Körper aufbaut und stärkt. Dabei geben wir Ihnen auch Tipps, wie Sie im Alltag dafür sorgen können, fit und gesund zu bleiben.

UNSER THERAPIEANGEBOT

  • KLASSISCHE MASSAGE

    Die Grifftechnik der schwedischen Massage wird seit Jahrzehnten weltweit, deshalb auch "Klassische Massage" genannt, von Masseuren/innen (in Deutschland heißt der medizinische Beruf mittlerweile "Masseur/in und med. Bademeister/in"), Physiotherapeuten/innen und Heilpraktikern/innen zu verschiedenen Zwecken verwendet und ist daher die bekannteste Massageform geworden.

     

    Indikation

    Zu den Indikationen der klassischen Massage zählen Verspannungen, Verhärtungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates wie die Wirbelsäulen-Syndrome oder auch posttraumatische Veränderungen. Bei der erfolgreichen Linderung von chronischen Nackenschmerzen spielt die Häufigkeit der Massage eine nicht unerhebliche Rolle.

    Durch die Reflexbögen können sich Erkrankungen der inneren Organe an der Haut oder den Muskeln zeigen. Ein weiteres Einsatzgebiet der Massage ist die Fachrichtung der Neurologie. Hier lassen sich besonders Paresen, Spastiken, Neuralgien und Sensibilitätsstörungen behandeln. Hinzu kommen die auf Stress zurückzuführenden psychosomatischen Krankheitsbilder, die sich hauptsächlich auf das Herz und den Blutkreislauf beziehen.

     

    Die Fern- und Allgemeinwirkung der klassischen Massage ist vielfältig. Im Bereich der Mikrozirkulation kommt es zu einer verbesserten Blutzirkulation im Kreislauf, besonders im Bereich der unteren Extremitäten. Die myokardale Leistung des suffizienten Herzens wird gesteigert durch Entleerung der Blutdepots. Das bedeutet eine Vermehrung des Schlag- und Minutenvolumens des kompensierten Herzens bei bradykarder Tendenz. Eine chemische Wirkung wird durch Freisetzung von denaturiertem, artfremdem Eiweiß aus gelotischen Bezirken im Sinne einer allgemeinen Umstimmung erzielt. Auch ein reflektorischer, segmentaler Effekt ist durch Einwirkung auf Dermatome und/oder Myotome über die Seitenhornschaltung und die Intermediär-Zonen zu inneren Organen möglich. Eine konsensuelle Reaktion kann z.B. bei der Frakturbehandlung oder beim Morbus Sudeck erfolgen. Dies geschieht (auch) im nichtbehandelten, aber zum Segment gehörenden Körperteil. Auch eine endokrine Wirkung durch Einwirkung auf die Hypophyse und andere endokrine Drüsen ist möglich. Massage wirkt vagoton und verbessert so Blutdruck, Puls, Atmung und Schlaf. Im psychischen Bereich stellt sich meist eine Entspannung ein.

     

    Kontraindikation

    Bei allen akuten Entzündungen sind Massagen kontraindiziert. Dazu zählen fieberhafte Erkrankungen und Erkrankungen der Gefäße, wodurch der Körper bereits stark beansprucht ist und durch die Massage zusätzlich belastet wird. Bei Hauterkrankungen kann der Kontakt zur Verschlechterung der Krankheit, Verschleppung von Keimen oder einer Ansteckung des Therapeuten führen. Ebenso ist bei einer traumatischen Verletzung die Massage wegen des Druckes auf das entsprechende Gewebe (wie z. B. Muskulatur, Knochen) absolut kontraindiziert. Gleiches gilt für Krampfadern, weil sich durch den Druck auf die Extremitäten (Arme und Beine) Thromben lösen können.

     

    Wirkungsweisen:

     

    • Lokale Steigerung der Durchblutung
    • Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz
    • Entspannung der Muskulatur
    • Lösen von Verklebungen und Narben
    • Verbesserte Wundheilung
    • Schmerzlinderung
    • Einwirken auf innere Organe über Reflexbögen
    • Psychische Entspannung
    • Reduktion von Stress
    • Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe
    • Entspannung von Haut und Bindegewebe
    • Beeinflussung des vegetativen Nervensystems
  • KRANKENGYMNASTIK / PHYSIOTHERAPIE

    Die Physiotherapie orientiert sich bei der Behandlung an den Beschwerden und den Funktions-, Bewegungs- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten, die bei der physiotherapeutischen Untersuchung festgestellt werden. Sie nutzt sowohl diagnostische und auf clinical reasoning basierende, wie auch pädagogische und manuelle Kompetenzen des Therapeuten. Gegebenenfalls wird sie ergänzt durch natürliche physikalische Reize (z. B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) und fördert die Eigenaktivität (koordinierte Muskelaktivität sowie die bewusste Wahrnehmung) des Patienten. Die Behandlung ist an die anatomischen und physiologischen, motivationalen und kognitiven Gegebenheiten des Patienten angepasst. Dabei zielt die Behandlung einerseits auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. motorisches Lernen, Muskelaufbau und Stoffwechselanregung), andererseits auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des Organismus (Dysfunktionen/Ressourcen) und auf eigenverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper ab. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit und dabei sehr häufig die Schmerzfreiheit bzw. -reduktion.

  • LYMPHDRAINAGE

    Die manuelle Lymphdrainage (ML) ist eine Form der physikalischen Therapien. Ihre Anwendungsgebiete sind breit gefächert. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie ödematöser Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Traumata oder Operationen entstehen können. Besonders häufig wird diese Therapie nach einer Tumorbehandlung bzw. Lymphknotenentfernung verschrieben.

  • MANUELLE THERAPIE

    Bei der Manuellen Therapie handelt es sich um spezielle Handgrifftechniken, die im Rahmen des Befundes dazu dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke oder der Wirbelsäule zu lokalisieren und zu analysieren. Dieser Befund dient als Grundlage zu den therapeutischen Handgriffen, die ein Physiotherapeut als sogenannte Mobilisation durchführt.

    Die Manuelle Therapie gilt als besonders wirkungsvoll und zugleich schonend für

    • Gelenke der Gliedmaßen
    • Gelenke der Wirbelsäule
    • Kopf- und Kiefergelenk
    • Gelenke am Brustkorb und Becken

    Passend zur Anatomie des betroffenen Gelenks wählt der Manualtherapeut spezielle Handgriffe und Bewegungstrechniken aus - je nach Art der Beschwerden.

    Die Techniken eignen sich dabei sowohl zur Schmerzlinderung, als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen. Voraussetzung ist, dass die Einschränkungen durch eine reversible Funktionsstörung des Gelenks oder der diesem Gelenk zugehörigen Muskulatur hervorgerufen werden. Die Auswahl der jeweiligen Mobilisationstechniken, die der Physiotherapeut einsetzt, wird bestimmt durch den Befund, die eingeschränkte Bewegungsrichtung und die Form des Gelenks.

  • ELEKTROTHERAPIE

    Elektrotherapie nutzt die Kraft elektrischer Ströme oder Stromimpulse, um die natürlichen Heilungsvorgänge im Körper zu aktivieren und zu unterstützen.

     Die Elektrotherapie nutzt je nach Anwendungsgebiet nieder-, mittel oder hochfrequente Stromformen, die durchweg sehr gut verträglich sind.

    Das kann nicht nur auf direktem Wege geschehen, sondern auch indirekt, indem elektrische Energie in Wärme oder mechanische Energie umgesetzt wird. In vielen Fällen ist Elektrotherapie eine sinnvolle alternative Therapieform – eine „Medizin“ ohne Verfallsdatum und frei von Nebenwirkungen.

    Wann hilft Elektrotherapie

    Im Rahmen physiotherapeutischer Behandlung hilft die Elektrotherapie bei:

    Akuten und chronischen Schmerzzuständen (nieder- und mittelfrequente Stromimpulse)

    Peripheren und zentralen Lähmungen (nieder- und mittelfrequente Stromimpulse)

    Störungen des vegetativen Systems (niederfrequente Stromimpulse)

    Inkontinenz (Stromimpulse mit ggf. gleichzeitiger Rückmeldung mittels Biofeedback)

    Tinnitus (mit mittelfrequenten Stromimpulsen mittels einer Kissenelektrode)

    Durchblutungsstörungen (durch nieder-, mittel- und hochfrequente Stromformen)

    Möglichkeiten für Betroffene

    Der Arzt kann Elektrotherapie als Heilmittel verordnen.

    Elektrotherapie ist als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung im Heilmittelkatalog festgelegt.

    Was erwartet den Patienten

    Der Physiotherapeut stützt sich auf die ärztliche Diagnose und auf seinen eigenen physiotherapeutischen Befund. Auf dieser Grundlage wendet er geeignete Stromformen an, um das Therapieziel zu erreichen. Wegen ihrer sehr geringen Spannung sind die eingesetzten Ströme für den Patienten absolut ungefährlich.

    Behandlungsziele in der Elektrotherapie

    Schmerzlinderung

    Durchblutungsverbesserung

    Wiederherstellung der gestörten Muskelfunktion, Vorbeugung von Muskelschwund (Atrophieprophylaxe)

    Wiederholtes Bewegen zur Anbahnung bei zentralen Lähmungen

    Beeinflussung vegetativer Vorgänge, z.B. bei vermehrter Schweißbildung

     

  • FANGO

    Im deutschsprachigen Raum wird bei der Aufbereitung des Fangos auf den Reifeprozess verzichtet. Hier sind die Zusammensetzung der Mineralien und die thermophysikalischen Eigenschaften maßgeblich für die Wirkungsweise des Fangos. Ausgangsprodukt des Fangos ist ein Gestein vulkanischen Ursprungs.

     

    Das Ausgangsmaterial wird gebrochen, erhitzt und dann feinst aufgemahlen. Hierbei handelt es sich um ein anorganisches Naturprodukt, welches an seinem jeweiligen Bestimmungsort mit ortsgebundenen Brauch-, Mineral- oder Thermalwasser aufgemischt wird.

     

     

    Anwendung einer Fangotherapie

     

    Anwendung

    Der Körper wird zwecks optimaler Wärmespeicherung in Folie, Leinentücher oder Wolldecken eingehüllt. Die Anwendungsdauer solch einer Behandlung liegt zwischen 20 und 40 Minuten, wobei die Wärme des Fangos in das tief liegende Gewebe eindringen kann und dieses somit lang anhaltend und wirkungsvoll erwärmt.

    Die Heilwirkung von Fango in Kombination mit Massagen und Bewegungstherapie ist wissenschaftlich belegt.

    Anwendungsgebiete

    Bindegewebs- und Muskelrheumatismus

    Chronisch rheumatische Gelenkerkrankungen

    Hexenschuss, Ischialgie, Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen

    Spasmen glattmuskulärer Organe

    Traumatische Kontusionen und Distorsionen

    Sehnenscheidenentzündung

    Menstruationsbeschwerden

    Muskelverhärtung

  • GERÄTETRAINING

    In der Krankengymnastik am Gerät (KGG) werden unter Einbezug der Traininglehre an speziellen Rehabilitationsgeräten Verbesserungen der Muskelfunktionen unter Einschluss des zugehörigen Gelenk- und Stützgewebes erreicht.

    Nach einer ausführlichen Analyse erstellt ein Physiotherapeut einen individuellen Trainingsplan unter medizinischen Gesichtspunkten. Ziel ist es Kraft, Koordination, Ausdauer und Flexibilität des Trainierenden zu verbessern.

    KGG kommt zum Einsatz nach Operationen, Verletzungen oder chronischen Beschwerden. Der Patient erreicht durch das gezielte Training eine normale Beweglichkeit und Belastbarkeit der betroffenen Strukturen. Er kann seinen Alltag wieder beschwerdefreier gestalten.

  • MCKENZIE

    Die Therapie ist nach dem neuseeländischen Physiotherapeuten Robin McKenzie benannt, der diese Therapie entwickelt hat. Sie wird bei durch die Wirbelsäule bedingten Schmerzen eingesetzt.

     

    Anwendungsgebiete sind:

     

    Bandscheibenvorfälle der Hals- Brust- und Lendenwirbelsäule

    Andere durch die Wirbelsäule bedingte Schmerzen mit und ohne Ausstrahlungen in Arme und Beine

    Bei der Therapie nach McKenzie wird zunächst analysiert, welche Bewegungen der Wirbelsäule nach mehreren Wiederholungen die Beschwerden bessern.

    Dabei gilt insbesondere die Zentralisation des Schmerzes (das Zurückwandern des Schmerzes von Armen und Beinen zur Wirbelsäule) als positives Zeichen für eine gute Heilungschance. Die Bewegungen werden weiter differenziert und mit dem Patienten erlernt.

    Die Bewegungen werden als Eigenübung fortgesetzt und stetig mit dem geschulten Therapeuten weiter verfeinert.

  • KINESIOTAPE

    Dieses in Deutschland bisher noch weitgehend unbekannte Therapiekonzept ist im Leistungssport bereits fest etabliert.

    Es handelt sich um eine spezielle Wickeltechnik mit einem eigens entwickelten Material, die in Japan von Dr. Kenzo Kase begründet wurde.

    Bei dieser Tapetechnik wird ein sehr dehnbares und selbstklebendes Gewebeband – das Kinesio-Tape – verwendet, das in besonderer Weise die Behandlung vieler Beschwerdebilder unterstützt.

    Als medikamentenfreie Behandlungsmethode ist das Kinesio Taping vor allem auch in der Schmerztherapie eine wertvolle Ergänzung.

     

    Wann wird das Kinesio-Tape eingesetzt?

    Gelenkbeschwerden

    Verspannungen

    Rückenschmerzen

    Überlastungsschmerzen

    Sportverletzungen

  • TRIGGERPUNKT  MYOFASCIENTECHNIK

    Triggerpunkte stören den Fluss von Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphe) sowie von Nervenimpulsen und Lebensenergie im Gewebe. Die Muskelverspannung nimmt immer mehr zu. Der Patient gerät oft in einen Kreislauf von Verspannung und Schmerz.

    Triggerpunkte in der Muskulatur - auch Myogelosen genannt - sind überempfindliche Bereiche in verhärteter Muskulatur. Sie sind (druck-) schmerzhaft und strahlen in der Regel auch in andere Körperregionen aus. Sie können entstehen durch Überbeanspruchung der Muskeln, einseitige Bewegungen, bei Fehlhaltung oder Verletzungen; bei Sportlern durch mangelnde Regeneration.

     

    In der Triggerpunktmassage sucht der Behandler die Triggerpunkte auf, um sie mit Druck zu bearbeiten. Wenn der Triggerpunkt sich auflöst, kann auch der Schmerz gehen. Triggerpunktmassage lässt sich sehr gut mit anderen Behandlungen kombinieren. Diese Triggerpunkte sind Stellen mit erhöhter Reizbarkeit in einem verspannten Muskel. Durch Druck können Triggerpunkte gereizt werden, dabei überträgt jeder Muskel einen typischen Schmerz in eine oft entfernt gelegene Zone. Ein aktiver Triggerpunkt ist in der Regel nur einige Millimeter groß und reagiert bei Druck mit Schmerz. Der Patient bestimmt jederzeit, wie fest der Druck des Therapeuten sein darf und kann mit "Stopp" jederzeit eine Pause verlangen. Dieser Schmerz ist zwar erst unangenehmen, führt aber bald zu einer Schmerzreduktion und verschwindet oft ganz.

  • FUSSREFLEXZONENTHERAPIE

    Wie andere Stellen (z. B. das Ohr), "reflektiert" auch der Fuß im verkleinerten Maßstab den Zustand des ganzen Menschen. Ein gesunder Mensch hat üblicherweise einen schmerzfreien Fuß, der sich warm und elastisch anfühlt und gut durchblutet ist. Wenn sich bestimmte Bereiche im Gewebe des Fußes, die sog. Reflexzonen, durch die speziellen Griffe dieser Therapie als schmerzhaft erweisen, sagt dies so viel aus, dass das zugeordnete Organ oder System behandlungsbedürftig ist.

    Die seit langer Zeit vorhandenen Erfahrungen belegen, dass sich durch eine gezielte Behandlung dieser Zonen, der Gesundheitszustand des Menschen verbessert und vorhandene Symptome und Beschwerden verschwinden können. In den letzten Jahrzehnten konnten diese Beobachtungen auch durch klinische Studien bestätigt werden.

     

    Der Schmerz in den Reflexzonen ist somit eine Art "Wegweiser" auf der "Landkarte" der Füße, denn er führt uns zu den behandlungsbedürftigen Bereichen.

    Üblicherweise wird Schmerz als "Feind" angesehen, den es zu bekämpfen gilt. Die RZF geht als Ordnungs- und Regulationstherapie einen anderen Weg: Sie versteht ihn als Hinweis, dass die Heil- und Regenerationskraft des Menschen Hilfe und Unterstützung braucht.

     

     

  • KIEFERGELENKSBEHANDLUNG: CRANIOMANDIBULÄRE DYSFUNKTION (CMD)

    Was ist CMD?

     

    Treffen Ober- und Unterkiefer nicht in der idealen Position aufeinander, kann es zu Störungen und Schmerzen kommen. Beim Schließen des Mundes verschiebt sich der Unterkiefer dann automatisch in eine neue Position, um diese Fehlstellung auszugleichen. Dadurch wird ein Druck auf umliegende Muskeln erzeugt, so dass diese in unnatürlicher Weise beansprucht und belastet werden. Experten sprechen von einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD), einer Funktionsstörung im Kausystem, also im Zusammenspiel zwischen Ober und Unterkiefer. Der Begriff kommt von

     

    Cranium = Schädel

    Mandibula = Unterkiefer

    Dysfunktion = Fehlfunktion

     

    Unser Kausystem ist über Muskeln und Nerven intensiv mit anderen Teilen des Stütz- und Bewegungsapparats verbunden. Alle Teile des Stütz- und Bewegungsapparats beeinflussen sich gegenseitig. So können Funktionsstörungen des Kausystems Beschwerden und Erkrankungen in anderen Bereichen des Stütz- und Bewegungsapparats auslösen. Umgekehrt gilt dies genau so: Störungen in anderen Teilen des Stütz- und Bewegungsapparats können Beschwerden und Erkrankungen im Kausystem bewirken.

    Wegen dieser komplexen Zusammenhänge ist für betroffene Patienten die Zusammenarbeit von Zahnärzten, Orthopäden sowie anderen Fachärzten, Physiotherapeuten und Osteopathen wichtig und notwendig. Denn CMD ist wie ein Chamäleon. Die eigentliche Ursache ?falscher Biss? kann sich hinter einer Fülle von Symptomen verstecken.

     

    Wie macht sich CMD bemerkbar?

     

    CMD äußert sich im Bereich des Kausystems zum Beispiel durch

     

    Schmerzen in den Gesichts- und Kaumuskeln

    Schmerzen im Kiefergelenk

    Übermäßiges Knirschen und Pressen mit den Zähnen

    Zahnwanderungen und -lockerungen

    Abgenutzte, gesplitterte, eingekerbte Zähne

     

    CMD-Symptome

     

    Die Liste der möglicherweise durch CMD verursachten Symptome ist umfangreich. Sie macht deutlich, wie häufig es notwendig und wichtig ist, CMD in die diagnostischen Überlegungen einzubeziehen. Nur so kann das Krankheitsbild eindeutig diagnostiziert oder aber ausgeschlossen werden.

     

    Pressen oder Knirschen der Zähne

    Keilförmige Defekte, Zahnschmerzen oder empfindliche Zahnhälse

    Zahnfleisch geht zurück

    Unklare Bisslage der Zähne

    Kauschwierigkeiten

    Zahnlockerung

    Zahnwanderung

    Zahnabrasionen

    Zahn stört beim Schließen

    Schmerzen in den Kiefergelenken

    Knacken oder Reibegeräusche der Kiefergelenke

    Mund geht nicht richtig auf

    Kieferschmerzen

    Verspannungen morgens beim Aufwachen

    Brennen oder taubes Gefühl in der Zunge

    Kopfschmerzen

    Nackensteifigkeit

    Nackenschmerzen

    Gesichtsschmerzen

    Druck auf dem Kopf

    Ohrgeräusche (Tinnitus)

    Hörminderung

    Ohrenschmerzen

    Schwindel

    Augenflimmern

    Schmerzen hinter den Augen

    Doppeltsehen

    Lichtempfindlichkeit

    Sehstörungen

    Schluckbeschwerden

    Kloß im Hals

    Schulterschmerzen

    Taubheitsgefühl in den Armen oder Fingern

    Gelenkschmerzen

    Rückenschmerzen

    Schlaflosigkeit

    Depressive Verstimmung

    Quelle: CMD-Dachverband e.V.

  • ATLASTHERAPIE

    Hierbei handelt es sich keineswegs um eine chiropraktische Behandlung, bei der ruckartige oder gefährliche und gewaltsame Bewegungen durchgeführt werden. Wir setzen auch keinerlei Geräte ein, die Hände eines guten Therapeuten sind die besten Werkzeuge!

     

     

    Der Atlas ist der erste Halswirbel. Als schädelnächster Teil der Wirbelsäule trägt er den gesamten Kopf. Aufgrund dieser Funktion wurde sein Name vom Titanen Atlas der griechischen Mythologie entlehnt, der die Last des Himmels auf seinen Schultern stemmen musste.(1)

     

    Alles in unserem Körper hängt miteinander zusammen. Der Atlaswirbel ist das Bindeglied zwischen zentraler Steuerung des Kopfes einerseits und dem gesamten Skelettsystem, den inneren Organen, Gefäßen und Drüsen bis hin zu den sensorischen Fasern der Füße. Fehlstellungen des Atlaswirbels und hieraus resultierende Gesundheitsstörungen sind in der Schulmedizin schlicht und einfach nicht bekannt. Ein Blick über den Tellerrand bei verschiedensten Erkrankungen und Beschwerden macht Sinn.(2)

     

    Der Atlas, 1. Halswirbel oder C1, Träger des Kopfes,

     

    spielt in der Wirbelsäule eine entscheidende Rolle. Im Atlanto-Okzipital-Gelenk (C0-1) befinden sich 90 % der Haltungsrezeptoren.

    Eine Fehlstellung oder Blockierung verändert im Laufe von Jahren die komplette Körperstatik und kann massive Schmerzen auslösen. Zwei Beispiele hierfür sind die Veränderungen der Biomechanik der Kiefergelenke und des Beckens. Als Folge des Beckenschiefstandes kommt es zu einer funktionellen Beinlängendifferenz.

    Durch ein Trauma (Sturz, Autounfall etc.) werden ständig auftretende Beschwerden, z.B. des Kopfes, innerer Organe sowie Schlafstörungen ausgelöst.

    Durch ein Geburtstrauma kann ein KiSS-Syndrom (Kopfgelenk- induzierte- Symmetrie- Störung) entstehen. Wird dieses nicht erkannt, kommt es bei Kindern zum ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom) oder ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom).

    Durch eine Fehlstellung werden Blut- und Lymphgefäße sowie Nerven beeinflusst.

    Folgende verlaufen vor dem Atlas: Der N. vagus, 10. Hirnnerv, wichtigster Nerv des Parasympathicus, er gehört zum vegetativen-unwillkürlichen Nervensystem, der N. accessorius, 11. Hirnnerv, ein direkt versorgender Nerv sowie der N. glossopharyngeus, 9. Hirnnerv, versorgt das Mittelohr sensibel-sensorisch. (3)

     

     

     

    Die Atlasfehlstellung mit auftretenden Beschwerdesymptomatiken

     

    * Migräne

    * Schwindel

    * Gleichgewichtsstörungen

    * Kopfschmerzen

    * Sehstörungen

    * Tinnitus

    * Nackenschmerzen

    * Steifer Nacken

    * Begrenzte oder asymmetrische Rotation und Seitneigung des Kopfes

    * Permanente Muskelverspannungen

    * Schulterschmerzen

    * Rückenschmerzen

    * Lumbago / Hexenschuss

    * Bandscheibenvorfall

    * Eingeklemmte Spinalnerven

    * Irritation von Hirnnerven, Folgen sind z. B. Trigeminusneuralgie

    * Beckenschiefstand / Unterschiedlich erscheinende Beinlängen

    * Schmerzen in den Hüftgelenken

    * Bein-, Knieschmerzen

    * Kalte Hände und Füße

    * Herzrhythmus-Störungen / Veränderter Blutdruck

    * Verdauungsprobleme / Magenübersäuerung

    * Häufiger Durchfall bzw. Verstopfung

    * Schlaflosigkeit / chronische Müdigkeit

    * Psychische Beschwerden

    * ADHS (Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndrom)

    * ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom)

    * Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Schwäche)

Physiotherapie Heier

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Preise für Privatbehandlungen

 

Massage 20 Min.                        15.-€

 

Heißluftbehandlung                     5.-€

 

Fangopackung                            10.-€

 

Krankengymnastik      30 Min.  20.-€

 

Manuelle Therapie      30 Min.  25.-€

 

 

Lymphdrainage            30 Min.  20.-€

                                      45 Min.  30.-€

                                      60 Min.  40.-€

Kinesiotape                                 10.-€

 

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